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10-tägige Rundreise ab Chennai/bis Cochin
Chennai (Madras) – Mahapalipuran – Pondicherry – Tanjore – Mandurai – Periyar – Backwater – Cochin

Tag 01: Ankunft in Chennai
Nach der Ankunft in Chennai begrüßt Sie der Repräsentant von unserer Agentur und begleitet Sie zu Ihrem Hotel. Check-in im Hotel (die Zimmer stehen ab 14:00 Uhr zur Verfügung).

Chennai, ehemals Madras, ist die Hauptstadt von Tamil Nadu. Die Geschichte der Stadt reicht bis in das Jahr 1639 zurück als Francis Day, ein Kaufmann der British East India Company, den Handelsposten Fort St. George, nahe des Dorfes Madraspatnam, errichtete. Heute ist Chennai mit 9 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt Indiens und wird, als Zentrum der südindischen Filmindustrie, auch das „Hollywood Indiens“ genannt.
Nachdem Sie sich im Hotel ein wenig ausgeruht haben, lernen Sie Chennai bei einer Stadtrundfahrt kennen. Sie besuchen den Kapaleshvara Tempel in Mylapore, der dem Gott Shiva geweiht ist und ein interessantes Beispiel für die farbenfrohe südindische Tempelarchitektur darstellt sowie die aus dem 16. Jahrhundert stammende portugiesische Kathedrale St. Thomas, in der die sterblichen Überreste des heiligen Thomas, der 52 v.Chr. nach Indien kam, begraben sind. Sie passieren die Universität, die im indo-sarazenischen Stil errichtet wurde, sowie den 5 km langen Marian Beach, eine hübsche Promenade direkt am Meer.

Tag 02: Chennai-Mahabalipuram (ca. 60Km/1 Std.)-Pondicherry (ca. 140 Km/3 Std.)
Nach dem Frühstück Weiterfahrt nach Pondicherry über Mahabalipuram. Unterwegs nach Pondicherry halten Sie im kleinen Küstendorf Mahabalipuram, der zweiten Hauptstadt der Pallava Könige von Kanchipuram, das sich inmitten einer felsigen Landschaft befindet. Besonders interessant sind hier die Reliefs, die Szenen aus dem täglichen Leben darstellen – alle anderen Reliefs in dieser Gegend bilden Götter und Göttinnen ab.

Nach der Ankunft in Mahabalipuram, der “Stadt der sieben Pagoden”, besuchen Sie die Sehenswürdigkeiten des Küstendorfs. Die Monumente im historischen Pallava Hafen entstammen dem 7. Jahrhundert und wurden dereinst aus dem Fels gehauen; atemberaubende Felstempel und Reliefs tragen Sie in der Zeit zurück.
Sie sehen unter anderem die Fünf Rathas – Die Fünf Rathas, auch bekannt als Panch Rathas, sind eine Gruppe von Felsentempeln, die ein hervorragendes Beispiele für die Entwicklung der dravidischen Architektur darstellen. Diese Tempel sind in der gleichen Form wie Pagoden gebaut und ähneln buddhistischen Schreinen und Klöstern. Die Rathas sind mit dem großen epischen Mahabharata verbunden. Dies sind die architektonischen Prototypen, die die imposanten Gopurams und Vimanas zeigen; Mehrsäulenhallen und Skulpturenwände, die die Landschaft von Tamil Nadu dominieren.
Shore Tempel Dieser wunderschöne und romantische Tempel, von Wind und Meer gezeichnet, stellt die letzte Phase der Pallavas Kunst dar und wurde im späten 7. Jahrhundert während der Regierungszeit von Rajasimha erbaut. Es wird angenommen, dass einst sieben solcher Tempel existierten, von denen sechs Opfer der natürlichen Elemente und Erosion wurden. Der noch existierende Tempel hat drei Schreine; einer ist Lord Vishnu und die anderen zwei Lord Shiva gewidmet. Die schaumigen Wellen bilden eine eindrucksvolle Kulisse für den Tempel, der von Reihen geschnitzter Stiere geschützt wird.
Mandapams – In Mahabalipuram gibt es acht Mandapams (flache, steinerne Hallen), die über den Haupthügel verstreut sind und von denen zwei noch nicht fertiggestellt sind. Sie sind hauptsächlich für ihre inneren Figurenskulpturen bekannt. Einer der frühesten in den Fels gehauenen Tempel ist der Krishna Mandapam. Er zeigt Schnitzereien einer pastoralen Szene in der Krishna den Govardhana-Berg anhob, um seine Verwandten vor dem Zorn Indras zu schützen. Auf dem Hügel befindet sich außerdem ein einzigartig positionierter Felsblock namens Krishnas Butterball, dessen Name auf der Legende beruht, dass Krishna eine besondere Affinität zu frischer Butter hegte.
Arjunas Buße – Die Buße des Arjuna ist eine der berühmtesten Steinschnitzereien in Mahabalipuram. Es ist ein enormes Relief, das auf zwei massiven Felsbrocken steht. Als eines der größten Open-Air-Felsbilder der Welt, ist Arjunas Buße 31 m lang und 9 m hoch. Es gibt viele Meinungen zum Thema Arjunas Buße. Eine Theorie besagt, dass die Skulptur Arjuna einen Weg zeigt, um eine seltene Waffe gegen seine Feinde zu erhalten; während ein anderer Denkansatz glaubt, dass sie die Legende vom Abstieg des Ganges zur Erde darstellt. Aus welchen Gründen auch immer, Arjunas Buße bleibt eine der am schönsten geschnitzten Strukturen und beinhaltet über 100 detailierte Figuren von Göttern und halb göttlichen Wesen, Vögeln, Tieren, Menschen und Heiligen.
Später fahren Sie nach Pondicherry. Der Name „Pondicherry“ wurde von dem tamilischen Wort Puducheri abgeleitet, das „die neue Siedlung“ bedeutet. Perfekt am Coromandel-Ufer gelegen, wurde das Unionsterritorium von Pondicherry für mehr als drei Jahrhunderte von den Franzosen beherrscht und ist auch heute noch ein lebendiges Denkmal der französischen Kultur in Indien. Der französische Einfluss spiegelt sich v.a. in der Architektur und der kulturellen Vielfalt des Ortes wieder.

Tag 03: Pondicherry
Nach dem Frühstück besichtigen Sie Pondicherry.
Sri Aurobindo Ashram – Der bengalische Philosoph und Mystiker Aurobindo Ghose (Sri Aurobindo) war 1910 in die Verbannung in das französisch verwaltete Pondicherry gegangen, nachdem er von den britischen Kolonialherren wegen seiner politischen Aktivitäten in der indischen Unabhängigkeitsbewegung inhaftiert worden war. Hier wandte sich Aurobindo spirituellen Interessen zu, entwickelte die Lehre vom „Integralen Yoga“ und gründete zusammen mit der Französin Mirra Alfassa einen Ashram. Aurobindo und Alfassa, die von ihren Anhängern „Die Mutter“ (The Mother) genannt wird, sammelten eine immer größere Schar von Jüngern, darunter viele Europäer, um sich. Heute ist der Sri Aurobindo Ashram nicht nur ein Anziehungspunkt für zahlreiche spirituell interessierte Reisende sondern ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Pondicherry da u.a.  auch Schulen, Bibliotheken und Krankenhäuser durch ihn finanziert werden.
Auroville – 1968 gründeten Mitglieder des Sri Aurobindo Ashrams unter der Führung von Mira Alfassa die Modellstadt Auroville als ein utopisches Wohn-, Lebens- und Bewusstseinsexperiment. Auroville liegt acht Kilometer nördlich von Pondicherry und hat heute rund 2.000 Einwohner. Der Entwurf für die Stadt stammt vom französischen Architekten Roger Anger, war ursprünglich für 50.000 Einwohner konzipiert und ist erst teilweise verwirklicht worden. Im Zentrum Aurovilles steht das Matrimandir („Tempel der Mutter“), ein futuristisch anmutendes Bauwerk in Form einer goldenen, sphärisch abgeflachten Kugel, das als Ort der Meditation und Kontemplation dient. Ein Besucherzentrum zeigt in einer ständigen Ausstellung die Geschichte und Philosophie der Ansiedlung und informiert über aktuelle Projekte und Aktivitäten der Bewohner. (Zwischen 12:30 und 14:00 Uhr geschlossen).
Am Nachmittag unternehmen Sie einen Heritage Walk durch Pondicherry.
Später besuchen Sie Notre Dame des Anges (Die Kirche unserer Frau der Engel), in der Rue Dumas, die der Basilika von Lourdes in Südfrankreich nachempfunden ist. Sie zeichnet sich durch ihr Mauerwerk aus, das feinsten Kalkstein mit Eisweiß vermischt, um eine Textur zu erhalten, die mit der des weißen Marmors identisch ist. Die imposante Fassade zeigt darunter angeordnete dorische Säulen und darüber ionische Säulen, während die Innenausstattung aus acht Tonnengewölben und einer zentralen Kuppel mit acht kreisförmigen Öffnungen besteht.

Tag 04: Pondicherry – Tanjore (ca. 177 Km/4 Std.)
Nach dem Frühstück Fahrt zum Chidambaram Nataraja Tempel, der ein hervorragendes Beispiel für eine einzigartige Verschmelzung verschiedener architektonischer Stile darstellt. Im Allerheiligsten im Inneren des Chidambaram Nataraja-Tempels finden sich Götzenbilder von Lord Shiva und der Göttin Parvati.  Auch das Chitsabha im Inneren des Tempels ist ein interessantes Stück Architektur. Es gibt fünf Hallen in den Tempeln einschließlich der Nritha Sabha, Halle des unsterblichen Tanzes. Der Sivakamiamman Tempel, der Sivaganga Tank und die  Tausen – Säulen Halle sind ebenfalls wichtige Merkmale des Tempels. (Er bleibt von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr geschlossen).
Nach der Besichtigung fahren Sie weiter nach Tanjore. Nach der Ankunft Transfer zum Hotel und Check- In.
Am späten Nachmittag besuchen Sie den Brihadeshwara-Tempel, der im 10. Jahrhundert von dem großen König Chola erbaut wurde (nur von außen). Er ist ein herausragendes Beispiel der Chola-Architektur und zählt zum Weltkulturerbe. Die Kuppel auf der Spitze des 63 Meter hohen Tempelturms soll angeblich aus einem einzigen Stück Granit gebaut sein, das schätzungsweise 81 Tonnen wiegt. Die Kuppel wurde ähnlich wie bei den ägyptischen Pyramiden entlang einer 6 km langen Erdkrampenrampe befestigt. Der Tempel ist seit über tausend Jahren ein Zentrum ununterbrochenen Anbetung aber leider ist nur Hindus der Zutritt ins Innere erlaubt. (Es bleibt von 12:00 bis 16:00 Uhr geschlossen).
Thanjavur Palast & Museum Der Palast in der Nähe des Brihadeshwara-Tempels ist ein riesiges Gemäuer, das um 1550 von den Nayakas und teilweise von den Maratha erbaut wurde. Zwei der Palasttürme, die Rüstkammer und der Aussichtsturm sind aus allen Teilen der Stadt sichtbar. Der Palast beherbergt eine Kunstgalerie, eine Bibliothek und einen Musiksaal. Die Kunstgalerie befindet sich in der Nayak Durbar Halle, wo es eine hervorragende Sammlung von Chola Bronzestatuen aus dem 9. bis 12. Jahrhundert zu bewundern gibt. Die Saraswati Mahal Library befindet sich neben der Galerie. Über 30.000 indische und europäische Handschriften, geschrieben auf Palmblättern und Papier, werden hier aufbewahrt. (Von 13:00 bis 15:00 Uhr geschlossen).

Tag 05: Tanjore – Madurai (ca. 163 Km/3,5 Std.)
F
ahrt nach Trichy & Besuch folgender Sehenswürdigkeiten:
Rock Fort Tempel – Der  Rockfort Tempel erstreckt sich auf einem 83 Meter hohen Huegel der über 3500 Millionen Jahre alt sein soll und lässt sich selbst auf das 7.Jhd. datieren. Der Hügel stellt das Wahrzeichen der geschäftigen Stadt dar. Es gibt hier 2 Haupt-Tempel, der eine ist Shiva geweiht, der andere wurde fuer Vinayagar errichtet – hier auch bekannt als Ucchi Pillayair. Ucchi bedeutet Zenith,  und genau auf diesem sitzt die Gottheit  hier und überblickt die ganze Stadt. Um den Gipfel zu erreichen sind über 400 Treppenstufen zu bezwingen.
Von oben hat man eine tolle Panoramasicht über die ganze Stadt. WICHTIG:  Der Tempel in Trichy bleibt von 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr geschlossen.
Sri Ranganathaswamy Tempel – Dieser prächtige Tempelkomplex in Srirangam, etwa drei Kilometer vom Rock Fort entfernt, ist von sieben konzentrischen Mauern mit 21 Gopurams umgeben und ist wahrscheinlich der größte in Indien. Der wesentliche Teil davon stammt aus dem 14. bis 17. Jahrhundert, und viele Gruppen haben bei der Konstruktion mitgewirkt, darunter die Cheras, Pandyas, Cholas, Hoysalas und Vijayanagars. Der größte Gopuram in der ersten Mauer an der Südseite wurde erst 1987 fertiggestellt und misst heute erstaunliche 73 m. Der Tempelkomplex ist sehr gut erhalten, mit ausgezeichneten Schnitzereien überall und zahlreichen Schreinen für verschiedensten Götter, obwohl der Haupttempel Vishnu gewidmet ist. Sogar Muslime sollen hier nach dem Fall des Vijayanagar Reiches gebetet haben. WICHTIG: Tempel in Trichy bleibt von 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr geschlossen
Später fahren Sie weiter nach Madurai.
MADURAI – Die Legende besagt, dass Lord Shiva im Traum von König Kulasekhara Pandya erschien. Der König war erstaunt zu sehen, wie sogenanter Madhu ( = Nektar) von Lord Shivas verfilzten Haaren auf die Erde floss. Der „Madhu“ war so süß, dass der Ort, auf den er fiel, als Madhurapuri bekannt wurde, der im Laufe der Zeit zu „Madurai“ wurde. Madurai wird auch das Athen des Ostens genannt. Es ist ein Ort von großer historischer und kultureller Bedeutung. Es ist die älteste Stadt in Tamil Nadu und liegt am Ufer des Flusses Vaigai. Madurai ist berühmt für seine Tempel, Monumente und antiken Kulturwunder. Die Stadt ist weithin als die Tempelstadt bekannt und wird oft auch als die Stadt der vier Kreuzungen (Koodal Maanagar), die Kulturhauptstadt von Tamil Nadu (Kalaachaara Thalainagar), die Stadt  des Jasmin (Malligai Maanagar), die Stadt, die niemals schläft (Thoonga Nagaram) und die Stadt der Festivals bezeichnet.

Tag 06: Madurai
Sie genießen heute Madurai auf einer Stadtrundfahrt.
Nach einem entspannten Frühstück geht es zur Besichtigung des Sri Meenakshi Temples – Dieser fast 2000 Jahre alte Tempel befindet sich im Herzen der Altstadt und ist ein großartiges Beispiel für die dravidianische Architektur. Er ist von oben bis unten mit einer überwältigenden Vielfalt von bunten Göttern, Göttinnen, Tieren und mythischen Figuren bedeckt ist und die Einwohner schwören darauf, dass es außerhalb von Disneyland nichts Vergleichbares gibt. (schließt von 12:00-15:30)
Tirumalai Nayak Mahal – Der Palast (oder Mahal) wurde von Thirumalai Naicker, dem größten der Nayakkar-Könige von Madurai, erbaut. Die Nayaks regierten Madurai von 1545 bis 1740 nach den Pandya-Königen. Der Palast ist der Ort, an dem Thirumalai Naicker seinen Hofstaat beherbergte. Das Palastgebiet war dabei ursprünglich viermal größer als es jetzt ist, bestehend aus zwei Teilen – Swarga vilasa und Ranga vilasa. Es gab auch andere Teile wie den Palast Schrein, einen Harem, ein Theater, eine Waffenkammer und andere Strukturen, die verwendet wurden, um Palankins, königliche Wagen, Verwandte, Diener, Gäste und andere royale Utensilien unterzubringen.
Es folgt ein Besuch des Vaniyur Mariamman Teppakulam – Der Vandiyur Mariamman Teppakulam ist ein Teich in der Nähe des Vandiyur Mariamman Tempels und liegt etwa 2 km vom Meenakshi Tempel entfernt. Wörtlich bedeutet Teppakulam tatsächlich auch Tempel-Teich und dieser wird hauptsächlich für religiöse Rituale verwendet. Der Tank ist durch ein ausgeklügeltes System von unterirdischen Kanälen mit dem Fluss Vaigai verbunden. Er hat insgesamt 12 lange Treppen (Stufen) aus Granit auf allen vier Seiten. Der Tempel sowie die Treppe wurde vom König Thirumalai Nayak gebaut. In der Mitte des Tanks befindet sich ein Mandapam namens Maiya Mandapam (Central Mandapam) mit Vinayakar Tempel und Garten.
Am Abend besuchen Sie noch einmal den Meenakshi Tempel, wo Sie der Abendzeremonie beiwohnen, die auch als „Schlafenszeit der Götter“ bekannt ist. Eine bunte Prozession bringt das Bild Shivas zum Tempel; die Prozession wird begleitet von Musikern, Tempelsängern und Priestern. Bevor Shiva den Tempel Parvatis (Meenakshi) betritt, um sich bei ihr schlafen zu legen, besucht er auf dem Weg andere Gottheiten. Es lohnt sich diese interessante Zeremonie zu beobachten.

Tag 07: Madurai – Periyar (ca. 142 Km/3 Std.)
Weiterfahrt nach Periyar. Der Periyar Nationalpark ist ein einzigartiges Wildreservat und misst eine Fläche von ca. 780 Quadratkilometern. In der Mitte des Parks befindet sich ein künstlich angelegter See, der sein Wasser aus dem Periyar bezieht. Nach Ankunft Check-in im Hotel. Später besuchen Sie eine Gewürzplantage.Spazieren sie durch üppige Gewürzgärten in denen die Luft mit dem Duft der Natur erfüllt ist. Allgemein werden Gewürze als „aromatische Substanzen pflanzlichen Ursprungs, zum Aromatisieren von Lebensmitteln oder als Konservierungsmittel“ definiert. Viele Gewürze sind aber auch bekannt für Ihren medizinischen Wert. Kurkuma ist beispielsweise ein bekanntes Antioxidant und Curry-Blätter helfen Diabetes zu kontrollieren bzw. zu verhindern. Die Gewürzplantagen von Kerala sind faszinierende Strukturen, in denen verschiedene Abschnitte jeder Plantage verschiedenen Gewürzen gewidmet sind. Außer den traditionell in Indien angebauten Gewürzen wie Pfeffer, Zimt, Ingwer und Kardamom haben sich die Bauern in Kerala dem weltweiten Gewürzmarkt angepasst. Die Gewürze, die in Gewürzplantagen angebaut werden, sind Vanille, Oregano, Rosmarin, Thymian, Basilikum, Minze, Lorbeer und Salbei.

FAKULTATIV (€ 25 p.P.): Genießen Sie eine Bootsfahrt im Periyar National Park – Der Periyar Nationalpark liegt in den Bergen der Westghats. Im Herzen des Areals befindet sich ein 5500 ha großer Stausee. Während des Dammbaus wurde ein großes Waldgebiet überschwemmt, dessen Bäume heute immer noch aus dem Wasser hervorragen. An den Seeufern befindet sich Marschland mit weiten Grasflächen. Das Weideland bietet ein reiches Nahrungsangebot und ausreichend Verstecke, weshalb der Park eine Vielzahl an Säugetieren beheimatet.  Mit etwas Glück können Sie während der Bootsfahrt wilde Elefantenherden, Wildschweine oder Sambar Hirsche am Seeufer beobachten.
Das Oberdeck ist am besten für Tierbeobachtungen geeignet und Sie werden extra eine halbe Stunde früher an den Anleger gebracht um einen der besten Plätze zu bekommen.

Tag 08: Periyar – Backwaters (ca. 155 Km/3 Std.)
Es geht zum Pier wo Sie auf ein Kettuvallom (= traditionelles Hausboot) steigen um die weltbekannten Backwaters von Kerala erkunden.
Wörtlich übersetzt heißt “Kettu” anbinden und “Vallom” Boot. Diese Boote haben eine wichtige Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung des alten Kerala gespielt, da sie Waren und Menschen aus allen Ecken und Winkeln kreuz und quer in dieser sonst unzugänglichen Gegend transportierten. Die Stauwasser von Kerala sind einzigartig und nirgends sonst in dieser Form auf der Welt zu findenHeutzutage verbinden die Kanäle einzelne Dörfer inmitten eines sich selbst versorgenden Ökosystems, das vor aquatischem Leben nur so wimmelt.
Abendessen und Übernachtung auf dem Hausboot.

Tag 09: Backwater – Cochin (ca. 53 Km/1.5 Std.)
Nach dem Frühstück auf dem Boot fahren Sie nach Cochin.
COCHIN – (Kochi) liegt am Arabischen Meer und ist mit seinem weiten Wasserverkehrsnetz im Hinterland- den beeindruckenden Backwaters – eine traumhafte Destination. Die Stadt wird auch als Königin der Arabischen Seen bezeichnet und man kann bis heute den Einfluss des mittelalterlichen Portugal, Holland und England spüren. In der Stadt sind viele verschiedene Kulturen zuhause, was sich sowohl in den Menschen, als auch an der Architektur widerspiegelt – hier finden sich jüdische Synagogen, portugiesische Kirchen, Moscheen, Hindu Tempel und auch chinesische Fischernetze.
Nach der Ankunft Transfer zum Hotel und Check-in.

Später genießen Sie eine Stadtrundfahrt durch Cochin, die den Besuch der folgenden Sehenswürdigkeiten beinhaltet.
Jüdisches Viertel und Synagoge: Die Synagoge wurde 1568 errichtet und besticht durch Ihre einzigartige Einrichtung, die von chinesischen Fliesen und belgischen Kronleuchtern geprägt ist. Riesige Schriftrollen des Alten Testaments werden hier aufbewahrt. Die Synagoge liegt wie der Dutch Palace im westlichen Teil der Stadt, der Mattancherry genannt wird. (Öffnungszeiten: 09:00 – 12:00 Uhr, 15:00 – 17:00 Uhr, Freitag und Samstag geschlossen)
St. Francis Kirche: Die heilige Franziskus Kirche ist die erste Kirche in Indien, die die Europäer auf dem Subkontinent errichteten. Der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama verstarb bei seinem 3. Besuch in Kerala und wurde in dieser Kirche beigesetzt. Er war der Entdecker des Seewegs von Europa über das Kap der guten Hoffnung nach Indien. Obwohl sein Leichnam später wieder nach Portugal überführt wurde, erinnert das Grabmal in der Kirche noch immer an den Seefahrer.
Chinese Fishing Nets: Die chinesischen Fischernetzte (Cheenavala) sind eines der Highlights in Cochin. Außerhalb Chinas ist dies der einzige Ort, an dem man diese außergewöhnlichen Fischernetze finden kann. Angeblich haben Händler vom Hofe des chinesischen Herrschers Kublai Khan diese hier in Kerala eingeführt. Bis heute verdienen viele Fischer in Cochin mit den riesigen Netzen ihr täglich Brot. Der ganze Küstenstreifen am Kochi Fort und an den vorgelagerten Inseln der Stadt ist mit den interessanten Konstruktionen übersät.
Dutch Palace: Der “holländische Palast” wurde ursprünglich von den Portugiesen errichtet. Erst später im 17. Jhd. haben die Holländer den Palast umgebaut und dem Raja von Cochin präsentiert. Der Palast besitzt detailtreue Wandgemälde, die vornehmlich Szenen aus den beiden großen hinduistischen Epen Ramayana und Mahabharatha zeigen. (Öffnungszeiten: 10:00 – 17:00 Uhr, freitags geschlossen).
Am Abend genießen Sie Kathakali Dance Performance im örtlichen Theater. Kathakali ist eine traditionelle Tanzform aus Kerala und die beeindruckenden Gesichtsausdrücke, Handgesten und Tanzbewegungen werden Sie verzaubern.

Tag 10: Cochin – Transfer zum Flughafen
Transfer zum Flughafen zu Ihrem Rückflug oder Weiterreise

Programmänderungen vorbehalten!
Mindestteilnehmerzahl 2 Personen!

Eingeschlossene Leistungen:

  • 9 Übernachtungen in guten Mittelklasse Hotels (3*)
  • Täglich Frühstück, Vollpension auf dem Hausboot
  • Alle Transfers, Besichtigungen und Eintrittsgelder laut Programm in klimatisierten Fahrzeugen
  • Kathakali – Aufführung in Cochin
  • Deutsch-/Englisch-sprechende lokale Führer bei den Besichtigungen (variiende Guides in jeder Stadt)
  • Reisehandbuch pro Zimmer
  • Reisesicherungsschein

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • Flüge und Flughafensteuern
  • Trinkgelder
  • alle weiteren / persönlichen Ausgaben
  • weitere Mahlzeiten (HP gegen Aufpreis möglich)
  • Fakultativausflüge
  • Fotogebühren an den Sehenswürdigkeiten
  • persönliche Versicherungen
  • Visagebühr (z.Zt. ca. € 95 pro Person) für das Online-Visum

 

 Hotelliste

Ort  Nächte
Chennai  1
Pondicherry  2
Tanjore  1
Madurai  2
Periyar  1
Backwaters  1
Cochin  1

   

Termine (Min. 2 Personen)  
10.02. – 19.02.2019 10.03. – 19.03.2019
07.04. – 16.04.2019 05.05. – 14.05.2019
09.06. – 18.06.2019 07.07. – 18.07.2019
04.08. – 13.08.2019 01.09. – 10.09.2019
06.10. – 17.10.2019 03.11. – 12.11.2019
01.12. – 10.12.2019 19.01. – 28.01.2020
09.02. – 18.02.2020 08.03. – 17.03.2020

 

Reisepreise

Jan-Mrz 2019 Apr-
Sep 2019
Okt 2019-Mrz 2020
Preis pro Person im DZ € 870 € 830 € 890
Einzelzimmer-Zuschlag € 330 € 290 € 350
HP-Zuschlag (8xAbendessen) €  99 €  99 € 99

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